cmh-logo-icon
cmh-logo-text

FEI Driving World Cup™: Die sechs qualifizierten Fahrer für das Finale in Bordeaux

Christoph Sandmann vertritt die deutschen Farben

6. Februar 2026 um 17:59Von s.wahl

FEI Driving World Cup™: Die sechs qualifizierten Fahrer für das Finale in Bordeaux

Nach einer packenden Serie mit insgesamt acht Qualifikationsturnieren stehen die sechs Fahrer fest, die sich für das Finale des FEI Driving World Cup™ in Bordeaux (FRA) qualifiziert haben. Vier von ihnen sind frühere Titelträger, die übrigen zwei standen bereits als Vizechampions auf dem Podium.


Boyd Exell (Australien) – Platz 1, 30 Punkte

Der Titelverteidiger ist der erfolgreichste Vierspännerfahrer der Geschichte. Elfmaliger Sieger des FEI Driving World Cup™ Finales und siebenfacher Weltmeister, strebt Exell in Bordeaux seinen zwölften Titel an – seinen ersten Weltcupsieg errang er 2009 in Göteborg. Seit 2018 wechselte er sich mit Bram Chardon im Titelgewinn ab.

Exell beendete die Saison mit der Maximalpunktzahl von 30 Punkten, nachdem er die frühen und mittleren Turniere dominierte: Er siegte in Lyon und Maastricht, holte als Wildcard auch den Sieg in Stuttgart und mit gebrochenem Fuß überraschend auch in Stockholm. Die Serie setzte sich in Genf fort, bevor er in London als Wildcard leer ausging. Mechelen ließ er aus, in Leipzig trat er erneut als Wildcard an und blieb dort aber ohne Punkte.


Ijsbrand Chardon (Niederlande) – 2. Platz, 24 Punkte

Die niederländische Legende ist seit über 40 Jahren im Fahrsport erfolgreich und hat mehr Medaillen gewonnen als jeder andere Fahrer. Der frühere Weltcupsieger von 2016 gilt als Publikumsliebling und tritt mit großer Routine an. In Lyon und Stockholm belegte er jeweils Platz zwei, in London gewann er das sechste Turnier – wie schon im Vorjahr. Sein letztes Turnier war Leipzig.

Dries Degrieck (Belgien) – 2. Platz, 24 Punkte

Der talentierte Belgier krönte seine Saison mit einem Sieg in Leipzig, wo er zehn Punkte holte und damit mit viel Selbstbewusstsein ins Finale startet. Bereits 2023 wurde er Vizechampion. Er begann die Saison mit Platz drei in Lyon, zeigte starke Leistungen in Genf und London (jeweils Platz zwei) und gewann als Wildcard erstmals in Mechelen – allerdings ohne Punkte. Leipzig brachte dann das Maximum.


Bram Chardon (Niederlande) – Platz 4, 22 Punkte

Der dreifache Weltcup- und Europameister zählt stets zu den Favoriten. Als Wildcard wurde er Zweiter in Maastricht, danach nahm er an vier Qualifikationen von Genf bis Leipzig teil. Seine Formkurve steigt traditionell im Saisonverlauf: Platz fünf in Genf, Dritter in London, Zweiter in Mechelen und Leipzig. In Leipzig hätte er beinahe gewonnen – ein später Fehler im Stechen verhinderte den Sieg.


Jérôme Voutaz (Schweiz) – Platz 5, 19 Punkte

Der Schweizer ist seit 2014 fester Bestandteil des Weltcups und bereits zweimaliger Vizechampion. In Lyon startete er mit Rang sechs, überzeugte in Stuttgart mit Platz zwei (10 Punkte), wurde Siebter in Genf und Dritter in Mechelen.


Christoph Sandmann (Deutschland) – Platz 6, 15 Punkte

Der Weltcupsieger von 2008 kehrt zurück ins Finale. Nach einer erfolgreichen Außensaison mit Einzel-Silber bei der EM in Lähden – wo er gleichzeitig Gastgeber und Unterstützer seiner Tochter Anna Sandmann war – sicherte er sich die nötigen Punkte für Bordeaux.

In Maastricht gewann er die Auftaktprüfung und wurde Dritter im Weltcup (7 Punkte). Weitere Ergebnisse: Platz vier in Stuttgart, Platz fünf in Stockholm, Platz sechs in Mechelen. Für Leipzig war er als Wildcard vorgesehen, musste aber verletzungsbedingt absagen.


Wildcard des Gastgebers: Benjamin Aillaud (Frankreich)

Der französische Fahrer sorgte für Begeisterung im eigenen Land: Platz vier in Lyon, Dritter in Genf mit Teilnahme am Stechen.


Das Finale wird unter der Leitung von Michael Mayer (Schweiz) stattfinden, der bereits in Genf und London für seine gelungenen Parcours verantwortlich war.


Für das Finale in Bordeaux erwartet Teilnehmer und Zuschauer ein überaus spannender Wettkampf in zwei Runden:

  • Wettbewerb 1: Samstag, 7. Februar um 23:00 Uhr
  • Wettbewerb 2: Sonntag, 8. Februar um 17:00 Uhr

Die Ergebnisse des ersten Umlaufs bestimmen die Startreihenfolge für die Finalrunde am Sonntag.


HIER gehts zur Übertragung von FEI.TV/ClipMyHorse.TV.



Foto: Pferdefotografie Lafrentz


#Verschiedenes

Ähnliche Artikel

  • Ein Verlust für den Reitsport - Prof. Heinz Meyer verstorben

    Prof. Dr. Heinz Meyer, der als Psychologe und Soziologe bekannt wurde und maßgeblich den internationalen Pferdesport und die Reitlehre prägte, ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Seine Arbeiten und seine langjährige Erfahrung als Kommentator und Berater hinterlassen ein bedeutendes Erbe in der Welt des Reitsports.

    Verschiedenes
    vor 22 Stunden
    Ein Verlust für den Reitsport - Prof. Heinz Meyer verstorben
  • Von Anfang an locker: Lösungsphase mit Cavalettis für junge Pferde

    Eine durchdachte Lösungsphase bildet die Basis jeder Trainingseinheit – insbesondere bei jungen Pferden. Sie dient nicht nur dem körperlichen Aufwärmen, sondern bereitet das Pferd auch mental auf die bevorstehenden Anforderungen vor.

    Verschiedenes
    vor 2 Tagen
    Von Anfang an locker: Lösungsphase mit Cavalettis für junge Pferde
  • Mit dem Feuer-Pferd ins neue Jahr

    Heute, am 17. Februar 2026, beginnt nach dem traditionellen chinesischen Kalender das neue Jahr. 2026 steht im Zeichen des Feuer-Pferdes und markiert zugleich das 43. Jahr im 78. Zyklus dieses Kalendersystems. Während der Jahreswechsel im gregorianischen Kalender bereits am 1. Januar vollzogen wurde, richtet sich das chinesische Neujahrsfest nach dem Mond.

    Verschiedenes
    vor 2 Tagen
    Mit dem Feuer-Pferd ins neue Jahr

Neueste Nachrichten

  • Christian Kukuk ist ab sofort „Longines Athlete“

    Christian Kukuk wurde kürzlich als neuer „Longines Athlete“ willkommen geheißen, wie er auf seinem Instagram-Kanal berichtet.Weg zum Erfolg: Eine Karriere voller MeilensteineChristian Kukuks Erfolgsgeschichte im Reitsport begann bereits im Alter von 13 Jahren. Aufgewachsen in einer Familie mit tiefen Wurzeln im Reitsport, begann die Leidenschaft Pferde früh.

    Springen
    vor 13 Stunden
  • Frauen im Springsport: Der Aufstieg der Top-Verdienerinnen

    Im internationalen Springsport zeigt sich seit einigen Jahren eine positive Entwicklung, was die Präsenz von Frauen unter den besten Reitern der Welt betrifft. Diese Veränderung wird vor allem durch erfahrenen Reiterinnen wie Laura Kraut und Elizabeth Madden vorangetrieben.

    Springen
    vor 14 Stunden
  • Die ultimativen „Entweder - Oder“-Fragen an Moritz Treffinger und Raphael Netz bei den VR Classics

    Im Rahmen der VR Classics in Neumünster standen Dressurreiter Moritz Treffinger und Raphael Netz den ultimativen „Entweder - Oder“-Fragen Rede und Antwort – und gaben dabei spannende Einblicke in ihre Vorlieben und Eigenheiten.Stallklamotten oder Turnieroutfit?Für beide Reiter gibt es kein Entweder oder, denn sie finden beides gut.

    Dressur
    vor 14 Stunden