Nach tierschutzrelevanten Vorfällen: München-Riem verschärft Sicherheitskonzept
Ermittlungen der Kriminalpolizei München laufen noch
17. Februar 2026 um 07:44Von s.wilhelm

Nach Vorfällen im Stallbereich der Olympia-Reitanlage in München-Riem in der Nacht auf Sonntag hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Mehrere Ponys zeigten am frühen Morgen Auffälligkeiten, die als tierschutzrelevant eingestuft wurden. Der Trainings- und Turnierbetrieb war zu diesem Zeitpunkt nicht im Gange.
Die betroffenen Tiere waren für die bayerische Sichtung zum „Preis der Besten“ auf der Anlage untergebracht. Die Veranstaltung wurde nach Bekanntwerden der Geschehnisse am Sonntagmorgen abgebrochen. Zu den genauen Umständen äußern sich die Verantwortlichen derzeit nicht – aus ermittlungstaktischen Gründen werden keine Details veröffentlicht.
Verschärfung des Sicherheitskonzepts in München-Riem
Nach ersten tierärztlichen Einschätzungen geht es den Ponys den Umständen entsprechend gut. Folgeschäden seien nach aktuellem Stand nicht zu erwarten. Erleichtert zeigte sich darüber auch Thomas Schreder, Geschäftsführer des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes (BRFV). Man werde nun das Sicherheitskonzept der Anlage nochmals deutlich verschärfen, kündigte er an. Ziel sei es, den Zugang künftig strenger zu kontrollieren und für mehr Schutz von Tieren und Besuchern zu sorgen. Im Fokus stünden dabei insbesondere die Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien, die sich am Wochenende auf der Anlage aufgehalten hatten.
Auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) reagierte auf die Ereignisse. FN-Vorstandsvorsitzender Dr. Dennis Peiler betonte, dass die vollständige Aufklärung des Vorfalls oberste Priorität habe. Zugleich appellierte er an die Öffentlichkeit, die laufenden Ermittlungen abzuwarten. Es sei Aufgabe der zuständigen Behörden, die Verantwortlichen zu ermitteln und die Tat entsprechend zu ahnden. HIER zur Pressemitteilung der FN.
Foto: Canva Elements
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