Thomas Straumann plant weitere Weltcupfinals und will WM nach Avenches holen
Schweizer Unternehmer denkt über Austragung der Weltreiterspiele 2030 nach
10. Juli 2025 um 13:05Von s.wahl

Thomas Straumann, Unternehmer und engagierter Unterstützer des Pferdesports, hat im Interview mit der PferdeWoche über die Zukunft der CHI Classics Basel gesprochen. Nach dem erfolgreichen Weltcupfinal 2025 will er sich erneut um eine Austragung des Events bewerben – und denkt noch grösser.
Rückblick und Zukunftspläne für die CHI Classics
Im Gespräch blickt Straumann auf die Weltcupfinals in Dressur, Springen und Voltigieren zurück, die er gemeinsam mit seinem Team 2025 in Basel organisiert hat. Er kündigt an, dass eine Bewerbung für die Austragung der Weltcupfinals im Jahr 2028 bereits intern diskutiert werde und gute Erfolgsaussichten habe.
Weltreiterspiele 2030 als persönliches Ziel
Über die CHI Classics hinaus verfolgt Straumann ein ambitioniertes Ziel: Die Rückkehr der World Equestrian Games nach Europa – idealerweise in die Schweiz. Avenches sieht er als geeigneten Austragungsort für alle sechs Disziplinen. Der Unternehmer hält 2030, nach den Weltmeisterschaften in Aachen, für einen passenden Zeitpunkt.
Engagement im Pferdesport auf vielen Ebenen
Neben seiner Rolle als Präsident des Verwaltungsrats der CHI Classics engagiert sich Straumann mit seiner Familie in verschiedenen Bereichen des Pferdesports. Er unterstützt unter anderem die Initiative «R-haltenswert» und fördert die Karriere seiner Tochter Géraldine. Zudem verbringt er selbst regelmäßig Zeit im Stall seines Hofguts Kaltenherberge im badischen Kandern.
Ein visionärer Förderer mit Bodenhaftung
Straumann betont im Interview seine Freude daran, Ideen in die Tat umzusetzen. Die Austragung der Weltreiterspiele in der Schweiz wäre für ihn ein besonderes Highlight und ein bedeutender Impuls für die Popularität des Pferdesports im Land. Das vollständige Interview ist in der aktuellen Ausgabe der PferdeWoche erschienen.
Foto:Pferdefotografie Lafrentz
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