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Herausforderungen für den Dressur-Nationenpreis 2026

Turnierveranstalter appelliert an gemeinsame Anstrengungen zur Sicherung des Wettbewerbs

20. November 2025 um 14:28Von s.wahl

Herausforderungen für den Dressur-Nationenpreis 2026

Kim Kreling sprach mit Turnierveranstalter Francois Kasselmann.

Die Ausrichtung von Nationenpreisen gestaltet sich zunehmend schwieriger, da es an Veranstaltern mangelt. Laut einem Organisator wird betont, dass die Gemeinschaft gefragt ist, um den Nationenpreis durchzuführen.


In Mannheim fand kürzlich eine Absage des dort geplanten Nationenpreises im Springen für das kommende Jahr statt. Der Reiter-Verein Mannheim begründet dies mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation, die es nicht zulässt, das erforderliche Budget für ein CSIO 5* aufzubringen.

Veranstalter für 2026 gesucht

Da 2026 die Weltmeisterschaften in Aachen stattfinden, müssen neue Veranstalter für die Nationenpreise gefunden werden. Dies ähnelt der Situation von 2015, als Mannheim den Nationenpreis Springen ausrichtete und die Dressurreiter in Hagen zusammentrafen.

Das Turnier in Donaueschingen hatte ursprünglich Interesse an der Ausrichtung des Dressur-Nationenpreises 2026, wurde jedoch abgesagt. Hagen hat sich nun wieder bereit erklärt, den Dressur-Nationenpreis auszurichten, sieht jedoch wie andere Verantwortliche die Finanzierung als ernsthafte Herausforderung.

Ausgaben steigen stetig

Die Finanzierung des Nationenpreises ist ohne Sponsoren nicht möglich, betont der Veranstalter. Die Kosten sind hoch, insbesondere wenn man die Anzahl der benötigten Übernachtungen betrachtet. Um einen Nationenpreis durchzuführen, sind große Summen erforderlich, die über das übliche Maß hinausgehen.

Die gestiegenen Ausgaben stellen ein weiteres Problem dar. Die Erfahrungen von 2015 haben gezeigt, dass Nationenpreise oft mit einem finanziellen Verlust enden. Auch die allgemeine Teuerung hat die Situation im aktuellen Jahr nicht verbessert.

Der Organisator äußert Besorgnis über die zukünftige Durchführung von Nationenpreisen und betont die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen zur Sicherung des Sportes. Die Unterstützung könnte möglicherweise von Sponsoren aus anderen Ländern oder auch von Reitern selbst kommen.

Abschließend hebt der Veranstalter hervor, wie wichtig der Nationenpreis für den Sport ist und dass zur Sicherstellung auch die Zuchtverbände einbezogen werden sollten. Eine gemeinsame Lösung ist notwendig, um die Zukunft des Sports zu sichern.


Foto: Pferdefotografie Lafrentz

#Dressur

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