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Deutsches Team holt Bronze im Nationenpreis von Vejer de la Frontera

Maximilian Lill und Casallco’s George PS liefern das beste deutsche Ergebnis – Equipechef Ralf Runge zufrieden mit Teamleistung

25. Oktober 2025 um 14:48Von a.schaefer

Beim Nationenpreis der Springreiter im andalusischen Vejer de la Frontera hat das deutsche Team den dritten Platz belegt. Das Quartett um Equipechef Ralf Runge überzeugte in dem mit 17 Mannschaften besetzten CSIO3* Nationenpreis mit soliden Ritten und einem überzeugenden Auftritt von Maximilian Lill, der mit Casallco’s George PS das beste deutsche Ergebnis erzielte.

Lill überzeugt mit Casallco’s George PS

Der zehnjährige Oldenburger Hengst Casallco’s George PS (Casallco) und Maximilian Lill zeigten sich in Topform. Im ersten Umlauf blieb das Paar fehlerfrei bis auf einen Zeitstrafpunkt, der zweite Umlauf lief dafür umso besser ohne Strafpunkte. Damit trugen sie entscheidend zur Bronzemedaille des deutschen Teams bei.

Starke Teamleistung hinter Irland und Brasilien

Für Deutschland gingen außerdem Jana Wargers mit Eddie G Z (Echo van 't spieveld x Jodokus), Jens Baackmann mit Lorenz (Livello x Clarimo) und Stephanie Böhe mit DSP Lyjin P (Lyjanero x Quicksilber) an den Start. Jana Wargers beendete beide Umläufe mit jeweils vier Strafpunkten. Jens Baackmann ritt im ersten Umlauf die einzige deutsche Nullrunde, kassierte im zweiten eine Stange. Stephanie Böhe musste mit ihrer Lyjanero-Tochter noch Lehrgeld zahlen und kam auf 17 Strafpunkte aus beiden Runden.

Mit insgesamt 13 Strafpunkten lag das deutsche Team am Ende punktgleich mit Spanien und Frankreich. Dank der schnelleren Zeit aus dem zweiten Umlauf reichte es jedoch für den Sprung aufs Podium.

Der Teamerfolg wurde von Equipechef Ralf Runge mit lobenden Worten honoriert: „Ich bin sehr zufrieden mit dem gesamten Team. Wir hatten eine gute Mischung aus erfahrenen Reitern und Nachwuchspferden. Besonders Maximilian und sein Hengst haben eine sehr konstante Leistung gezeigt.“

Irland verteidigt den Titel

Der Sieg ging an Irland, das mit nur sechs Strafpunkten seinen Vorjahreserfolg wiederholen konnte. Auf Rang zwei folgte Brasilien mit acht Strafpunkten. Die Gastgeber aus Spanien belegten Platz vier.

Ergebnisse im Einzelnen:
  1. Irland – 6 Strafpunkte
  2. Brasilien – 8 Strafpunkte
  3. Deutschland – 13 Strafpunkte (bessere Zeit)
  4. Spanien – 13 Strafpunkte
  5. Frankreich – 13 Strafpunkte

Die gesamte Ergebnisliste finden Sie HIER.



Foto: Pferdefotografie Lafrentz

#Springen

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