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FN fordert umfassende Neubewertung der GOT

FN-Präsident Richenhagen kritisiert unzureichende Evaluierung der Gebührenordnung für Tierärzte

3. Dezember 2025 um 17:29Von n.ditter

FN fordert umfassende Neubewertung der GOT

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) fordert eine gründliche und vollständige Evaluierung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT), die seit November 2022 in Kraft ist, wie auf pferd-aktuell.de berichtet wird. Insbesondere im Pferdesportbereich stellen die gestiegenen Kosten eine erhebliche Belastung für Pferdehalter und Züchter dar.

Unzureichende geplante Evaluierung der GOT

Beim Kongress des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte in Wiesbaden äußerte der FN-Präsident Martin Richenhagen scharfe Kritik an der geplanten Evaluierung der GOT. Er bemängelte, dass die Ausschreibung der Evaluierung entgegen vorheriger Zusagen keine ganzheitliche Betrachtung der GOT beinhalte. Stattdessen werde offenbar nur die Frage behandelt, wie stark die Gebühren noch erhöht werden sollen. Für die FN ist eine umfassende und unabhängige Evaluierung unerlässlich, um die Auswirkungen auf alle Beteiligten gerecht zu bewerten.

Hohe Kosten und ihre Folgen im Pferdesport

Die Änderungen der GOT, die 2022 eingeführt wurden, haben zu erheblichen Kostensprüngen geführt, insbesondere im Bereich der Pferdebehandlungen. Notdienste, chirurgische Eingriffe und tierärztliche Betreuung in der Zucht belasten Pferdehalter und Züchter zunehmend finanziell. Richenhagen erklärte, dass diese hohen Kosten die finanzielle Belastung der Pferdehalter steigern und zu einer Verzögerung oder Vermeidung notwendiger tierärztlicher Behandlungen führen könnten. Dies habe nicht nur negative Folgen für die Gesundheit der Pferde, sondern auch für die Zucht und den Sport. Um den Herausforderungen zu begegnen, regt die FN an, die GOT zukünftig als unverbindliche Preisempfehlung zu gestalten.



Foto: Pferdefotografie Lafrentz

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