Goldenes Reiterkreuz für Voltigierrichterin Helma Schwarzmann
Auszeichnung für ihre langjährigen Verdienste im Voltigiersport
1. Februar 2026 um 13:07Von n.ditter

Im Rahmen der Bundesrichtertagung in Butzbach wurde Helma Schwarzmann, ehemalige Bundestrainerin und internationale Voltigierrichterin, mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold für ihr herausragendes Lebenswerk im Voltigiersport geehrt. Die 77-jährige Goslarerin prägte über Jahrzehnten den Sport und das Richterwesen maßgeblich.
Karriere als Bundestrainerin und Ausbilderin
Helma Schwarzmann, die Tochter des Kunstturners und Olympiasiegers Alfred Schwarzmann, begann 1958 mit dem Voltigiersport. Sie wurde zweimal Deutsche Meisterin und führte von 1991 bis 2002 das Team der Bundestrainer für die deutschen Voltigierer. In dieser Zeit errang sie mit ihren Schützlingen mehr als 75 Prozent der Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften, darunter 26 Gold-, 22 Silber- und 16 Bronzemedaillen. Für ihre außergewöhnlichen Leistungen wurde sie 2009 zur Voltigiermeisterin ernannt und war bereits 2002 mit dem Deutschen Reiterkreuz in Silber ausgezeichnet worden.
Engagement als Richterin und in der Fachgremienarbeit
Neben ihrer Trainerlaufbahn war Helma Schwarzmann auch als Richterin aktiv. Bereits 1978 legte sie die Prüfung zur Voltigierrichterin ab und war bis 2023 auf zahlreichen nationalen und internationalen Turnieren im Einsatz. Sie war unter anderem bei Weltcupturnieren, Weltmeisterschaften und den Weltreiterspielen in Aachen, der Normandie und in Tryon (USA) als Richterin tätig. Darüber hinaus war sie seit 1984 Mitglied des FN-Fachbeirats Voltigieren und gehörte von 1989 bis 2001 dem Voltigierkomitee des Weltreiterverbandes (FEI) an, dessen Vorsitz sie von 1993 bis 2001 innehatte. 2025 trat sie nach 37 Jahren nicht mehr zur Wiederwahl in den Ausschuss der Deutschen Richtervereinigung an.
Weitere Informationen können und pferd-aktuell.de nachgelesen werden.
Foto: Pferdefotografie Lafrentz
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