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CHIO Aachen erweitert sich um neue Sportstätten und Para-Reiten ab 2027

Allianz Park Aachen: Neue Dimension für den internationalen Pferdesport

13. November 2025 um 17:52Von s.wilhelm

CHIO Aachen erweitert sich um neue Sportstätten und Para-Reiten ab 2027

Der CHIO Aachen soll noch größer werden: In einer Pressemitteilung verkündet der CHIO Aachen eine neue, besondere Kooperation mit der Allianz. "Die Allianz Arena in München ist längst ein Wahrzeichen des internationalen Fußballs. Jetzt wird eine zweite Sportstätte in Deutschland den Namen Allianz tragen", heißt es in einer Meldung des CHIO Aachen.

Mit dem Allianz Park erhält der traditionsreiche CHIO Aachen eine neue zentrale Sportstätte, die künftig Austragungsort für zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe sein soll. Die Allianz und der CHIO Aachen festigen damit ihre langjährige Partnerschaft und setzen gezielt auf gesellschaftliche Verantwortung, Nachhaltigkeit und Inklusion als zentrale Elemente der zukünftigen Ausrichtung. Ab 2027 soll zudem das Para-Reiten fest in den CHIO Aachen integriert werden.

Ein neuer Meilenstein für Aachen und den CHIO

Jener neue Allianz Park soll das Herzstück einer strategischen Weiterentwicklung des CHIO Aachen CAMPUS bilden. Das Gelände umfasst dabei Sportanlagen für Dressur, Voltigieren, Fahren und künftig auch Para-Reiten, auf denen ab November 2025 sämtliche Veranstaltungen dieser Disziplinen ausgetragen werden sollen. Damit wird das Areal zum zentralen Austragungsort für den CHIO Aachen CAMPUS sowie für ausgewählte Wettbewerbe des Hauptturniers. Ziel ist es, den Pferdesport ganzjährig erlebbar zu machen und einen Ort zu schaffen, der weit über den klassischen Turnierbetrieb hinaus Wirkung entfaltet.

Die Erweiterung um das Para-Reiten ist ab dem Jahr 2027 geplant. Im Rahmen dieser Maßnahme entstehen eine neue Reithalle sowie ein Para- und Jugend-Stadion, wie bei der Präsentation des Projekts bekanntgegeben wurde. Diese neuen Anlagen sind Teil des Allianz Parks, in dem künftig alle relevanten Disziplinen außerhalb des Hauptstadions durchgeführt werden. Das Hauptstadion mit rund 40.000 Plätzen bleibt davon unberührt. Es handelt sich um die zweite große Infrastrukturmaßnahme nach den Investitionen im Zuge der Weltreiterspiele 2006, bei denen unter anderem ein neues Dressurstadion, moderne Stallungen und eine Flutlichtanlage errichtet wurden.



Foto: Pferdefotografie Lafrentz

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