Jan Pedersen erneut zum Präsidenten der WBFSH bestätigt
Andries van Daalen übernimmt Amt des Vizepräsidenten
3. November 2025 um 14:48Von s.wilhelm

Im Rahmen der Generalversammlung der World Breeding Federation for Sport Horses (WBFSH), die am 12. Oktober 2025 durch die South African Warmblood Horse Society (SAWHS) ausgerichtet wurde, wurde Jan Pedersen einstimmig in seinem Amt als Präsident bestätigt. Gleichzeitig wurde mit Andries van Daalen ein neuer Vizepräsident gewählt, der künftig die Arbeit des scheidenden Stephan Kelchtermans fortsetzen wird.
Langjähriger Präsident bleibt im Amt
Jan Pedersen, Vertreter der Dänischen Warmblutzucht, ist seit 1999 Mitglied im Vorstand der WBFSH und damit das am längsten amtierende Vorstandsmitglied in der Geschichte der Organisation. Die einstimmige Bestätigung durch die internationalen Zuchtverbände unterstreicht das anhaltende Vertrauen in seine Führung sowie in seine Rolle als verbindende und visionäre Persönlichkeit innerhalb der globalen Sportpferdezucht. Unter seiner Leitung hat sich die WBFSH zunehmend als zentrale Stimme der Züchtergemeinschaft etabliert.
Neben Stephan Kelchtermans verlässt auch Rudi Eerdekens den Vorstand sowie das Executive Committee. Beide waren seit 2017 in leitender Funktion für den Finanzbereich der Organisation tätig, nachdem sie die Nachfolge von Rik van Miert angetreten hatten.
Neue Impulse im Vorstand
Die Nachfolge von Stephan Kelchtermans tritt Andries van Daalen an, der aus den Reihen des niederländischen Zuchtverbands KWPN stammt. Van Daalen bringt umfangreiche Erfahrung und hohe Anerkennung in der internationalen Züchterszene mit. Seine zukünftige Arbeit im Vorstand wird sich laut WBFSH insbesondere auf den Tierschutz sowie die Umsetzung nachhaltiger Verbesserungen für das Wohl der Pferde konzentrieren.
Unterstützt wird van Daalen in seiner neuen Funktion von Ralph van Venrooij, der dem Executive Committee bereits seit dem Jahr 2020 angehört. Neu im Führungsgremium ist zudem Sonja Egan aus Irland, die mit ihrer wissenschaftlichen Expertise im Bereich Genetik und Zuchtforschung neue Perspektiven einbringen soll.
Foto: Pferdefotografie Lafrentz
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