FN-Jungpferdegipfel: Neues Konzept für die Ausbildung junger Pferde im Turniersport
Verantwortungsvolle Veränderungen zur Förderung des Pferdewohls im Turniersport
7. Februar 2026 um 09:03Von a.schaefer

Anfang Februar trafen sich Experten aus Zucht, Sport, Ausbildung und Veterinärmedizin zum Jungpferdegipfel der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), um die Bedingungen für die Ausbildung und den Einsatz junger Pferde zu überarbeiten. Ziel war es, ein Maßnahmenpaket zu entwickeln, das das Pferdewohl weiter stärkt und den Turniersport altersgerechter gestaltet.
"Diskussionen zur Weiterentwicklung der Jungpferdeausbildung"
Im Mittelpunkt des Jungpferdegipfels stand die Frage, wie das Training von dreijährigen Pferden noch besser auf deren Entwicklungsstand abgestimmt werden kann. Die Teilnehmer, darunter Experten aus verschiedenen Bereichen, diskutierten intensiv darüber, wie Belastungen für junge Pferde reduziert werden können, um ihnen einen gesunden Einstieg in den Turniersport zu ermöglichen. Dabei wurde betont, dass altersgerechtes Reiten von Anfang an einen integralen Bestandteil der Ausbildung darstellen muss, um Überforderung zu vermeiden. Erste Maßnahmen sollen bereits 2026 bei den Bundeschampionaten umgesetzt werden.
„Konkrete Veränderungen für die Turnierpraxis“
Als konkrete Änderungen wurden unter anderem eine Verkürzung der Prüfungsaufgaben und die Abschaffung des Fremdreitertests für dreijährige Pferde beschlossen. Diese Maßnahmen sind ein Teil der Bemühungen, Stress und Belastungen für junge Pferde weiter zu minimieren. Die FN setzt auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung und wird in den kommenden Wochen eine interdisziplinär besetzte Arbeitsgruppe einsetzen, die weitere Vorschläge zur Verbesserung der Jungpferdeausbildung erarbeiten soll. Die Entwicklungen werden fortlaufend evaluiert, um ihre Wirksamkeit zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.
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Foto: ClipMyHorse.TV
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