Willem Greve gewinnt den Großen Preis von Stuttgart
Erster niederländischer Erfolg in der Geschichte der Etappe
16. November 2025 um 18:22Von n.ditter
Im Rahmen des LONGINES FEI Jumping World Cup™ 2025/2026 in Stuttgart setzte sich der Niederländer Willem Greve mit der 10-jährigen Stute Pretty Woman van’t Paradijs N.O.P. (Vigo d'Arsouilles Stx x Bamako de Muze) im Stechen durch, gewann als letzter Starter des Finaldurchgangs und sorgte damit für einen historischen Moment: Noch nie zuvor hatte ein niederländisches Paar den Großen Preis von Stuttgart für sich entscheiden können. HIER zum Pferdeprofil von Pretty Woman van't Paradijs N.O.P.
Entscheidung im Stechen der besten Sieben
Im Stechen der besten sieben Paare setzte Greve alles auf eine schnelle Linie und eine hohe Grundgeschwindigkeit. Mit einer Zeit von 44,62 Sekunden ließ er die Konkurrenz hinter sich. Zweiter wurde der Portugiese Rodrigo Giesteira Almeida mit der ebenfalls 10-jährigen Stute Karonia.L, abstammend von Harley x G-Ramiro Z. Almeida beendete das Stechen in 45,08 Sekunden. Rang drei belegte der Schwede Peder Fredricson mit Alcapone des Carmille, einem Sohn des Diamant de Semilly x Heartbreaker.
Ahlmann auf Rang 9, Fehler für Richard Vogel und United Touch S
Als bester deutscher Teilnehmer platzierte sich Christian Ahlmann mit dem 9-jährigen Wallach Untouched LB auf Rang neun. Der Sohn des United Touch S blieb im Umlauf fehlerfrei, kassierte jedoch zwei Strafpunkte aufgrund von Zeitüberschreitung. Titelverteidiger Richard Vogel, der in Stuttgart bereits 2024 erfolgreich war, zeigte mit United Touch S zunächst eine starke Runde, musste jedoch am letzten Sprung einen Abwurf hinnehmen. Auch Daniel Deusser und Gangster v/h Noddevelt schieden mit einem Abwurf aus dem Rennen um die Spitzenplätze aus, konnten sich aber dennoch auf Rang zwölf platzieren.
Weitere deutsche Paare hatten mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Marcus Ehning und Flower Girl beendeten den Umlauf mit vier Strafpunkten. Hansi Dreher auf Elysium und Laura Klaphake mit dem 11-jährigen VDL Quinzano van’t Merelsnest sammelten jeweils acht Strafpunkte.
Foto: Pferdefotografie Lafrentz
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