Pferd auf Weide erschossen: Jagdverwechslung in Neuss sorgt für Bestürzung
Jäger hält Pferd für Wildschwein und löst tödlichen Schuss in der Nacht aus
31. Oktober 2025 um 16:51Von n.ditter

In der Nacht zum 9. Oktober wurde auf einer Koppel im Stadtteil Rosellen ein Pferd erschossen, wie rp-online.de berichtet. Der mutmaßliche Schütze ist ein Jäger, der nach eigenen Angaben das Tier mit einem Wildschwein verwechselt haben will. Die Polizei ermittelt, die Jagdbehörde des Kreises Recklinghausen ist in die weiteren Untersuchungen eingebunden.
Nachtschuss mit fatalen Folgen
Gegen 2 Uhr nachts befand sich der Jäger in einem Waldstück nahe eines Reitstalls in Neuss-Rosellen. Die angrenzende Koppel liegt laut Polizeiangaben etwas tiefer als das Waldgebiet. Nach Aussage des Jägers sei eine Gruppe von Wildschweinen sein ursprüngliches Ziel gewesen. Als sich ein einzelnes Tier aus der Dunkelheit in sein Sichtfeld bewegte, eröffnete er das Feuer. Erst nach dem Schuss wurde klar, dass es sich dabei nicht um ein Wildschwein, sondern um ein Pferd handelte, das zur Stallanlage gehörte.
Unmittelbar nach dem Vorfall alarmierte der Jäger selbst die Polizei. Diese nahm die Ermittlungen vor Ort auf und dokumentierte den Vorfall. Personen kamen nicht zu Schaden, das getroffene Pferd überlebte den Vorfall jedoch nicht.
Zuständigkeit bei der Jagdbehörde
Da der Jäger seinen Wohnsitz im Kreis Recklinghausen hat, ist die dortige Jagdbehörde nun für die weiteren Prüfungen zuständig. Die genauen Umstände des Vorfalls sowie mögliche Konsequenzen für den Jäger werden im Rahmen der laufenden Untersuchungen bewertet.
Foto: Canva Elements
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