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Flanders Embryonen - Auktion ein weltweiter Erfolg

J-Nius V.V. Z erweist sich als äußerst beliebt

24. Jänner 2026 um 20:55Von s.wilhelm

Es mag noch etwas dauern, aber der arabische Springsport bereitet sich darauf vor, eine neue Generation von Sportpferden auf dem zukünftigen (inter)nationalen Parkett willkommen zu heißen. Arabische Besitzer und Reiter nutzten ihre Chance, sich während der Flanders Embryo Auction in Abu Dhabi gleich mehrere Embryonen zu sichern. Am Freitag, den 23. Januar, wurden fünfzehn Embryonen an Käufer aus aller Welt verkauft und erzielten einen Durchschnittspreis von 26.267 €.

Bereits zuvor verkaufte Embryonen hatten tagsüber in der internationalen Arena der Al Shira’aa Horse Show Werbung für die Auktion gemacht, und es waren hauptsächlich wiederkehrende Kunden – bestens vertraut mit Investitionen in Embryonen –, die erneut zuschlugen.

Die Auktion begann mit dem Verkauf von drei Decksprüngen von Al Shira’aa-Hengsten, die insgesamt 20.000 € einbrachten. I.H. Sheikha Fatima Bint Hazza Al Nahyan von den Al Shira’aa Stables spendet den vollen Betrag an den Hilfsfonds Palestinian Children’s Relief Fund.

J-Nius V.V. Z erweist sich als äußerst beliebt

Der allererste Embryo wurde sofort für den Spitzenpreis von 52.000 € in die Emirate verkauft. Nicht ein Chacco Blue, United Touch S oder Emerald, sondern ein Nachkomme des Appaloosa-Springhengstes J-Nius V.V. Z stand im Rampenlicht. Dieses Fohlen wird um den 20. Februar erwartet und stammt aus der 1,60 m Grand-Prix-Stute Isaura Ter Putte (Tinka’s Boy), der Halbschwester von Elvis Ter Putte (1,60 m Grand Prix).

Der Verkauf des J-Nius-Sohnes C-Bra van het Bokt für 402.000 € in die Emirate sorgte für ziemliches Aufsehen. Infolgedessen erzielte der J-Nius V.V. Z aus Emeralds Vollschwester Jenna van het Meulenhof 30.000 € und wurde von den belgischen Exclusive Stables von Paulien Schepers erworben. Zusammen mit ihrer Mutter investierte sie vor Ort in vier Embryonen, darunter einen United Touch S aus derselben Mutter wie das Top-Springpferd Impress-K van ’t Kattenheye, der für 42.000 € verkauft wurde.

Das Gestüt ’t Kattenheye schloss mit diesem Verkauf einen erfolgreichen Abend ab und sicherte sich sofort telefonisch einen weiteren Embryo: einen Ermitage Kalone aus einer hochkarätigen Tochter der berühmten Dubai du Cedre (1,65 m Grand Prix).

Ein Emerald aus der 1,60 m Grand-Prix-Stute Toveks Mary Lou, die unter Henrik von Eckermann mehr als 1,7 Millionen Euro verdiente, wechselt ebenfalls für 34.000 € zu den belgischen Exclusive Stables. Der Balou du Reventon aus der 1,60 m Grand-Prix-Stute Coriana van Klapscheut wurde für den gleichen Betrag zugeschlagen.

Umfangreiches Angebot

Der Durchschnittspreis lag nur geringfügig unter dem der Rekordauktion des letzten Jahres in den Emiraten; der Unterschied bestand dieses Jahr darin, dass nicht alle Embryonen verkauft wurden.

„Das kann an mehreren Faktoren liegen. Dieses Jahr haben wir am Freitag statt am Samstag versteigert, für Europa recht früh am Tag, aber wir dürfen auch nicht unterschätzen, wie viel bereits auf den Markt gekommen ist. Das Angebot an Embryonen aus Top-Mutterstämmen ist enorm gestiegen. Es werden immer noch sehr gute Preise gezahlt, aber nur für etwas, das wirklich herausragt“, analysieren Luk Van Puymbroeck und Gerald Lenaerts.

[Ins Deutsche frei übersetzte Pressemitteilung der flandersfoalauction.be]

#Zucht

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