Neuer Gesetzesentwurf zum Wolf: FN fordert strengere Regelungen für Weidetierhalter
Bundeskabinett entscheidet über Wolfsaufnahme im Bundesjagdgesetz – FN appelliert an Nachbesserungen
20. Dezember 2025 um 12:57Von n.ditter

Das Bundeskabinett hat beschlossen, den Wolf in das Bundesjagdgesetz aufzunehmen und damit die Grundlage für ein regionales Wolfsmanagement zu schaffen. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) begrüßt diesen Schritt, fordert jedoch Anpassungen, um Weidetierhalter besser zu schützen, wie pferd-aktuell.de berichtet.
Wolfsmanagement als notwendiger Schritt für Weidetierhalter
Die zunehmende Ausbreitung des Wolfs in Deutschland hat zu ernsthaften Problemen für Weidetierhalter geführt, insbesondere für Pferdehalter. Die FN stellt fest, dass diese Entwicklung zu erheblichen Verletzungen und Traumata bei Weidetieren sowie hohen Investitionen in Schutzmaßnahmen geführt hat. Der neue Gesetzentwurf sieht vor, dass Länder in Gebieten mit hohen Wolfszahlen ein regionales Bestandsmanagement einführen können. Dies soll dazu beitragen, die Zahl der Wölfe in betroffenen Regionen zu regulieren und damit Weidetiere besser zu schützen.
Forderungen nach strengeren Maßnahmen zum Schutz von Weidetieren
Trotz der begrüßenswerten Gesetzesänderung sieht die FN Nachbesserungsbedarf. In einer gemeinsamen Stellungnahme mit der Pferdeland Niedersachsen GmbH fordert die FN, dass Wölfe, die in der Lage sind, größere Weidetiere wie Pferde oder Rinder zu verletzen oder zu töten, auch ohne zusätzliche wolfsabweisende Maßnahmen konsequent als Problemwölfe eingestuft und entnommen werden können. Ebenso soll die Entnahme von Wölfen möglich sein, die sich Menschen oder Pferden gefährlich annähern. Diese Forderungen sollen den Tierschutz und die Sicherheit der Weidetierhalter weiter gewährleisten.
Foto: Canva Elements
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