Neue Vereinbarung zwischen Österreich und Slowakei in Kraft getreten
Reiter beider Nationen erhalten vereinfachten Zugang zu nationalen Turnieren
9. November 2025 um 08:24Von n.ditter

Der Österreichische Pferdesportverband (OEPS) und der Slowakische Pferdesportverband (SEF) haben am Rande der FEI-Generalversammlung in Hongkong ein neues Gegenseitigkeitsabkommen unterzeichnet, wie oeps.at berichtet. Ziel der Vereinbarung ist es, Reiter aus beiden Ländern die Teilnahme an nationalen Turnieren im jeweiligen Nachbarstaat zu erleichtern.
Anerkennung von Lizenzen soll Teilnahme vereinfachen
Kernpunkt der Vereinbarung ist die gegenseitige Anerkennung nationaler Reiter- und Pferdelizenzen. Dadurch können österreichische Sportler künftig ohne Zusatzlizenz an nationalen Bewerben in der Slowakei starten – und ebenso slowakische Reiter in Österreich. Für teilnehmende Pferde bleibt ein gültiger nationaler oder FEI-Pass verpflichtend. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der nationalen Turnierregeln des jeweiligen Gastlandes. Startbedingungen, Gebühren und Teilnahmevoraussetzungen gelten dabei für die Teilnehmer beider Länder gleichermaßen. Die Einhaltung dieser Regelungen wird durch die zuständige Ground Jury des Veranstaltungsortes überwacht.
Drittes Nachbarschaftsabkommen des OEPS
Die Vereinbarung wurde von Elisabeth Max-Theurer, Präsidentin des Österreichischen Pferdesportverbandes, sowie Vladimír Chovan, Präsident des Slowakischen Pferdesportverbandes, unterzeichnet. Sie trat mit der Unterzeichnung unmittelbar in Kraft. Für den OEPS ist dies bereits das dritte Gegenseitigkeitsabkommen mit einem Nachbarland. Ähnliche Kooperationen bestehen bereits mit den Verbänden aus Ungarn und Tschechien. Beide Seiten erhoffen sich von der neuen Vereinbarung eine intensivere sportliche Zusammenarbeit sowie eine Förderung des grenzüberschreitenden Nachwuchs- und Leistungssports.
Foto: FEI/Shortcut by Jason
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