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Medikationsfall bei Dressurreiter Stefan Lehfellner aufgedeckt

Augenkrankheit bei 'Roberto Carlos' führt zu positiven Befund während EM

29. Oktober 2025 um 08:15Von s.wahl

Medikationsfall bei Dressurreiter Stefan Lehfellner aufgedeckt

Der Wallach "Roberto Carlos" von Stefan Lehfellner wurde in diesem Jahr aufgrund einer Augenkrankheit behandelt. Die Behandlung erfolgte durch Dr. Stadler, eine Fachärztin für Augenheilkunde, laut Informationen des österreichischen Pferdeverbandes.


Für die Therapie kam das Medikament Dorzostad mit dem Wirkstoff Dorzolamid zum Einsatz. Nach der erfolgreichen Behandlung konnte das Pferd wieder am Wettkampftraining teilnehmen.

Dr. Stadler teilte dem Reiter mit, dass die Absetzung des Medikaments mindestens 48 Stunden vor einem Wettkampf nötig sei, um mögliche Probleme zu vermeiden.

Medikament noch nachweisbar

Allerdings stellte sich heraus, dass das Medikament mehr als vier Wochen nach der Absetzung noch im Körper des Pferdes nachweisbar war. Dies führte zu einem positiven Medikationsbefund während einer routinemäßigen Kontrolle bei den Europameisterschaften in Crozet, die vom 26. bis 31. August 2025 stattfanden.

Medikament zugelassen

Es ist wichtig zu erwähnen, dass Dorzostad für die tierärztliche Behandlung zugelassen ist, jedoch während eines Wettkampfs nicht im Organismus des Pferdes vorhanden sein darf.

Die Klinik, in der die Behandlung stattfand, übernahm die volle Verantwortung für die fehlerhafte Empfehlung und entschuldigte sich bei Stefan Lehfellner.


Der internationale Pferdesportverband FEI wird solche Fälle über das sogenannte Fast-Track-Verfahren für Verwaltungssanktionen bearbeiten. Der Fall ist für Stefan Lehfellner abgeschlossen und führt nicht zu weiteren sportlichen Konsequenzen.


Foto: Pferdefotografie Lafrentz

#Dressur

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